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GEMA stellt Strafanzeige wegen Verdachts auf Betrug

Die GEMA hat heute wegen Verdachts auf einen Betrugsfall mit potentiell großen Ausmaßen zu Lasten der GEMA eine Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Berlin eingereicht.
Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, hat heute Vormittag im Rahmen einer Online-Pressekonferenz die Fakten dargelegt.

Die Aufzeichnung der PK können Sie hier ungekürzt als Stream abrufen.

geschrieben am  28.05.2010,10:00 Uhr

Bettina Müller

Kommentare (16) 

Oliver S. schrieb am 28.05.2010 16:28 Uhr
Gravatar: Oliver S.

Betrug bei der GEMA

Grundsätzlich ist es sehr löblich, dass die GEMA so schnell reagiert hat. Man muss nun die schwarzen Scharfe schnell aussortieren und mit aller Härte des Gesetzes bestrafen. Wir als Mitglieder arbeiten Tag für Tag hart, damit die Solidargemeinschaft gut funktioniert und einige wenige "Geldgeier" bingen uns um unseren Lohn. lxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Anm.d.Redaktion: Der Post wird freigeschaltet, obwohl er stellenweise nicht den Nutzungsbedingungen entspricht. Diesen Teil haben wir vor Veröffentlichung unkenntlich gemacht. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Detlef Lauster schrieb am 31.05.2010 11:51 Uhr
Gravatar: Detlef Lauster

Musiker,Komponist

ich bin seit 1994 angeschlossendes GEMAmitglied und ich muß leider sagen das ich das vertrauen an die GEMA schon seit langen verloren habe. Ich dänke es wird auch so bleiben solange nur eine kleine reiche Gruppe (ordentliche GEMA mitglieder) nur das sagen bei der GEMA hat.

Ich möchte ihnen trotzdem mitteilen das der GEMA-Newsletter Extra-Ausgabe 05/2010 , mir Hoffnung bringt. Das die GEMA auf dem Weg ist eine gerechte GEMA zu werden.Ich finde es richtig von der GEMA auch eigene Leute für straftaten anzuzeigen und alle GEMA mitglieder in Kenntnis zu setzen.Leider werden nur die kleinen Gehängt die großen haben sich gesetzlich abgesichert.

Ich träume davon das Leute wie Herr Dr. Harald Heker , 64 000 GEMA miglieder glücklich macht anstatt nur eine kleine Gruppe von ordentlichen GEMA mitgliedern.
Das kann aber nur dann passieren wenn alle gleichberechtigt sind so wie es in einer Demokratie üblich ist.
Die GEMA vertritt nur zu 100% eine kleine Gruppe(unter 3000), die Ordentlichen GEMA mitglieder da nur diese Stimmberechtigt sind,der rest(60 000) sind nicht wal und stimmberechtigt.

Als Musiker,Sänger und Liedermacher habe ich oft Träume und manchmal werde sie war....

Madeleine Loire schrieb am 28.05.2010 17:36 Uhr
Gravatar: Madeleine Loire

Betrug bei der GEMA

Mir sind drei Betrugsfälle bekannt. Der eine war vor langer Zeit in der Bezirksdirektion München. Dann war da der xxxxxxx, der für eine Tätigkeit bei der GEMA vorübergehend zwei Gehälter bezog. Und nun der gegenwärtige Fall. Was der GEMA fehlt ist ein Oberverdachtsschöpfer, ein GEMA-Geheimdienst. Jemand, der Allem misstraut, weil er weiß, dass nichts so ist wie es scheint. Anm.d.Redaktion: Der Post wird freigeschaltet, obwohl er stellenweise nicht den Nutzungsbedingungen entspricht. Diesen Teil haben wir vor Veröffentlichung unkenntlich gemacht. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Michael Zosel schrieb am 28.05.2010 20:51 Uhr
Gravatar: Michael Zosel

Betrug bei der Gema

Die Gema ist doch ein Verteilverein, eingehende Gelder werden nach Richtlinien verteilt. Wie kann man eine Veranstaltung erfinden und davoraus Gewinn erzielen.. Es muß doch jemand für die Veranstaltung bezahlt haben.

Tonk schrieb am 29.05.2010 00:07 Uhr
Gravatar: Tonk

Endlich....

Ich habe der GEMA schon 1998 einige beteiligte Personen aus diesem "Titel-Aufführungs-Karussell" benannt. Passiert ist leider nichts - es gab keine Kontrollmöglichkeiten. Nachdem ich inzwischen sogar einen der Initiatoren dieses Betruges herausgefunden und der GEMA benannt habe, hoffe ich, daß es diese Leute endlich erwischt hat.
Kollegiale Grüße

t. beckert schrieb am 11.06.2010 12:48 Uhr
Gravatar: t. beckert

zu tonk

Hallo "Tonk"! (wirklicher Name?) Deine Eltern müssen unheimlich Stolz auf dich sein... Also petzen, egal in welcher Form ist immer noch ein Anzeichen von Neid. Und wir haben doch alle gewisslich aus unserer deutschen Geschichte gelernt, dass dies eine scheussliche "Tugend" ist. Denk mal drüber nach!

Langel schrieb am 24.06.2010 10:55 Uhr
Gravatar: Langel

Betrug bei der GEMA

zu tonk: jawoll, zu t beckert: hat unrecht. Oder verdient t beckert auch unseriös?

thorsten beckert schrieb am 24.06.2010 13:55 Uhr
Gravatar: thorsten beckert

zu Tonk / Langel

.. ich bin kein Künstler und nicht mal in der GEMA. Trotzdem bin ich der Meinung, das petzen jeglicher Form großer Mist ist!! Ich bin in der DDR aufgewachsen und glaube mir Herr Langel, dieses Gefühl verpetzt zu werden ist das gleiche, als wenn Mord mit der Todesstrafe geandet wird. Also stellen sich beide Seiten auf eine gleiche Stufe und das in einer Demokratie. Petzen ist für mich :STASI. Also wenn du so denkst, wärst du mit Sicherheit in der DDR ein guter Genosse geworden. Werfe nicht den ersten Stein..... Lese mal den Kommentar von Peter Jäger

Flakko schrieb am 24.07.2010 00:52 Uhr
Gravatar: Flakko

Du bist ein Held

Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

Jutta Jung  schrieb am 29.05.2010 00:22 Uhr
Gravatar: Jutta Jung

Betrug bei der Gema

Mit Fassungslosigkeit müssen die Musikschaffenden erleben wie sie in einer "Umsonstmentalität" schamlos bestohlen werden.
Und nun auch noch eine solche üble Machenschaft innerhalb einer Solidargemeinschaft die sich durch diesen Vertrauensverlust in den eigenen Reihen gleich doppelt betrogen fühlen muss !

Joh. Christian H. Schulz schrieb am 30.05.2010 16:25 Uhr
Gravatar: Joh. Christian H. Schulz

Controlling ????

Ja gibt es den bei der GEMA (wie in allen Unternehmen dieser Größenordnung üblich) kein Controlling?
Wenn Urheberrechtsgebühren an Mitglieder ausgeschüttet werden, müssen diesen doch i.d.R. echte Einnahmen gegenüberstehen, d.h. es werden Lizenzgebühren für Veranstaltungen beim Veranstalter in Rechnung gestellt und auch substanziell (Inkasso) eingenommen. Die Ausschüttung an den oder die Mitglieder richtet sich dann nach der reellen Einnahme der GEMA abzüglich Bearbeitungsgebühr. Zahlt die GEMA jetzt schon Gelder aus, die sie gar nicht eingenommen hat und merkt es noch nicht einmal ? Da stimmt doch etwas nicht in der gegenwärtigen Betriebsstruktur ! Das klingt für mich nach einer dringend notwendigen Betriebsreform !

Oder es betrifft so genannte Sammelanmeldungen mit Pauschalabrechnung wie sie bei Aufführungen im Club- und Tanzmusikbereich möglich und üblich sind. Dort wird mit Set-Listen operiert und die müssen ja nicht immer ganz der Wahrheit entsprechen ... der Veranstalter bezahlt ja ohnehin die gleiche Gebühr. Das ist doch schon lange bekannt und bedarf noch länger einer Korrektur !

Joerg Luedemann schrieb am 05.06.2010 13:06 Uhr
Gravatar: Joerg Luedemann

Controlling ????

Antwortan Joh. Christian H. Schulz:
Die Frage nach dem "Controlling" benatwortet sich doch bereits aus der Darstellung des Berichtes selber.
[Zitat aus dem Bericht]: "Vermutlich hat ein Mitarbeiter, gemeinsam mit einem weiteren Mitarbeiter Kontrollfeststellungen manipuliert, um unberechtigte Auszahlungen an bestimmte Mitglieder (Urheber und Verleger) herbeizuführen."[Zitat Ende]

Peter Jäger schrieb am 07.06.2010 09:07 Uhr
Gravatar: Peter Jäger

Wie soll "Musiker" das noch alles verstehen ?

Vielleicht sollte die GEMA die Schriftfarbe und die Farbe im Logo von Rot in ein zauberhaftes Lila oder entspannendes türkisfarbenes Meerblau, wie es bei Key West existiert, ändern. Vielleicht hört es dann etwas auf, diese Instituion als rotes Tuch zu betrachten, auf dass man immer los gehen muss! Das soll noch einer verstehen! Sicher ist nicht alles richtig, was dort geschieht, wo ist das schon, und es ist sehr gut, dass es Kämpfer wie die Frau Bestle und Ole Seelenmeyer gibt, doch sollte sich auch jeder an die eigene Nase fassen und sehen, wo liegt Fehlverhalten gegenüber den Künstlern oder den Verwertungsgesellschaften vor. Betrüger durchzieht unsere Gesellschaft unser Welt von vorne bis hinten. Yin und Yan arbeitet auch hier. In einem Kaufhaus haben wir doch auch die Möglichkeit einfach Waren einzustecken und tun dies nicht, weil es Diebstahl ist. Nur bei der geistigen Leistung sieht das niemand so. Es gibt ja keinen Eingang und erst recht keinen Ausgang mit Kasse. Kämpft nicht die GEMA genau dafür?
Das es auch hier eine Hirarchie gibt ist doch wohl überall so und das diese Verbesserungwürdig ist, dies ist doch auch überall so. Wie wäre es denn mal, wenn alle ihre Plichten kennen täten? Weltweit ein wunderbarer Wunschtraum. Daher finde ich es richtig und gut, dass es Verwertungs-
gesellschaften gibt, die, wenn auch nicht immer richtig, für die Rechte der Musiker kämpfen.

Wieviele Feste und Feiern werden denn veranstaltet zu denen die Menschen gerne kommen, weil bekannte Musikwerke aufgeführt werden, um Spass zu haben, viel Alkohol zu trinken, an denen der Veranstalter verdient und die Musik, die ja die Gäste bringt erst gar nicht gemeldet wird? Weis das jemand ? Kennen wir alle beide Seiten ? Jesus sagte:
"Wer von euch ohne Sünde...." Beide Seiten zu kennen ist in meinen Augen wichtig, gut und richtig und das macht Arbeit. Erfordert Umsicht, Weitsicht und verständniss-
volles handeln. Wer das kann, darf auch die Lanze in die Hand nehmen. Alles andere sind blinde Geschosse. Da lobe ich mir die Petenten und ganz vorne Ole, der seit vielen Jahren kämpft, sich beide Seiten anschaut um die Lanze da rein zu stechen, wo es sinnvoll und wichtig ist.

thomas wolf schrieb am 08.06.2010 11:32 Uhr
Gravatar: thomas wolf

Abrechnung U Musik

.. dann ist es also auch Betrug, wenn ein Veranstalter oder der Musiker am Ende des Abends eine Liste mit Üdo Jürgens und den Flippers abgibt - obwohl er die gar nicht gespielt hat? Komisch, da schaut keiner genau hin!!!
Ich denke mal das Pro Verfahren ist das Problem, denn gäbe es ein wirklich solidarisches System, dann gäbe es so etwas nicht!

Annett Hinkelmann schrieb am 09.06.2010 09:34 Uhr
Gravatar: Annett Hinkelmann

Eine Frage der Zeit

Es war nur eine Frage der Zeit, dass solche Sachen passieren. Seit nunmehr 10 Jahren bekommen Autoren/Komponisten nur noch einen Bruchteil für U und M Musik im Livesegment. Vor allem die "kleinen" Miglieder haben darunter zu leiden. Ich denke mal, dass ein ordentliches und bekanntes Mitglied nie auf solche Ideen gekommen wäre. Es wäre also an der Zeit, dass ganze richtig solidarisch aufzubauen und nicht wie momentan, dass nur die Reichen reicher werden und die Kleinen zusehen wie sie zu recht kommen. Das gleiche erleben wir gerade mit unserer Bundesregierung. Da wird auch wieder bei den sozial schwachen gestrichen. Das geht ja so einfach, die meckern nicht und haben keine Lobby!

Meredith G. schrieb am 01.07.2010 13:59 Uhr
Gravatar: Meredith G.

Offene Kommunikation der GEMA?

Unter dem Eindruck dieses Falles prüft man natürlich Schreiben der GEMA genauer, vor allem, wenn sie seltsam anmuten (an eine Phishing-Nachricht im Internet erinnern). Fragen zur Authentizität beantwortet die GEMA mit dem Auflegen des Telefonhörers...

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