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Die Musikindustrie in fünf Minuten

Das Thema Musikindustrie ist relativ komplex und für viele Außenstehende nur schwer zu durchschauen. Für ein besseres Verständnis der ökonomischen Zusammenhänge hat der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) vor einiger Zeit einen kurzen Zeichentrickfilm erstellen lassen. Er erklärt sehr gut welche Aufgaben die GEMA unter anderem wahrnimmt und warum sie so wichtig für die Kreativen in der Musikindustrie ist.

Die simpleshow erklärt in fünf Minuten, wie das Zusammenspiel von Künstlern, Musiklabels und Verwertungsgesellschaften funktioniert und welche rechtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen bestehen. „Wenn Konsumenten verstehen, wie viele verschiedene Akteure an der Entstehung, Vermarktung und Verbreitung eines Songs oder Albums beteiligt sind, steigt auch ihre Bereitschaft, dafür zu bezahlen“, so BVMI-Geschäftsführer Stefan Michalk.

Viel Spaß dabei!

geschrieben am  25.08.2011,12:11 Uhr

Franco Walther

Kommentare (27) 

ronny schrieb am 25.08.2011 16:47 Uhr
Gravatar: ronny

Nette Propaganda

Verschweigt aber das nur die Mainstream Künstler auch ernsthafte Auszahlungen erhalten, die kleinen zahlen meistens drauf.

Holger schrieb am 25.08.2011 22:19 Uhr
Gravatar: Holger

iTunes

Und wo ist dann z.B. iTunes in the Cloud anzusiedeln? Ist ja eigentlich keine öffentliche Aufführung und dann Sache der Labels, oder? Wie ist das mit den 90-Sekunden-Vorschauen, die es bei iTunes in den USA gibt: sind das öffentliche Aufführungen, auch wenn es nur Ausschnitte sind, und damit Sache der Labels?

SaschaP schrieb am 25.08.2011 22:29 Uhr
Gravatar: SaschaP

Und wieso ist es schlimm

wenn ein Musiker auch einen "ehrlichen" Beruf hat? Ausbildung ist nie schlecht, wollt ihr damit Jugendlichen einreden, dass sie nix lernen brauchen wenn sie Musiker werden wollen? *mit dem Kopf schüttel* Und nebenbei sehr verlogen wie ihr da alles gutpreist... hallo, wieviel ct bekommt Alex denn für seine Titel vom Laben? 2 oder 4 ct?

D.Lauster schrieb am 02.09.2011 12:54 Uhr
Gravatar: D.Lauster

Geld nur für die Elite

1977 habe ich mit einer Schületrband angefangen.Schreibe und Poduziere Songs bis heute. In den ganzen Jahren habe ich nur eine Handvoll Musiker kennen gelernt die von der Musik leben können.Einen Komponist der nur von der Musik leben kann ..kennen ich Persön lich nicht.(Fragt mal bitte in euren bekanntenkreis wer von Musik leben kann.Meine nicht Verkäufer ,Lehrer oder DJ).Wer nicht zu Musikindustrie gehört wird keinen kennen. Das sowenige von der Musik leben können. Liegt daran das die Elite der Musikindustrie dafür sorgt das die Elite(Die Besten der Besten) so gut wie alles erwirtschaften.
Die sind auch organisiert bei der GEMA als ordentliche GEMA mitglieder.
Von Musik zu leben ist fast unmöglich, wenn man nicht in der organisation der Elite ist(Große Musik Label)
Und das ist Kulturvernichtent!

D.Lauster schrieb am 02.09.2011 19:34 Uhr
Gravatar: D.Lauster

Die Musikindusrie sorgt das Wenige viel und Viele wenig verdienen.

(sorry erstmal für meine schlechte Rechtschreibung(auch ein Blog zuvor:-)
Aber es geht ja hoffentlich um Inhalte.
Die Musikindustrie beherschen die wichtigsten Medien. Die Radiosender. Die großen Labels (Musikindustrie)habe dafür gesorgt, das in den letzten 60 Jahren so gut wie nur die Großen der Großen in den Radisender gesendet werden. Selbst Marius M. Westerhagen, Udo Linden Berg, Peter Maffei sind nicht in den Radiosendern gespielt worden ob wohl sie Stadien gefüllt haben.(Die großen Platenlabel´s haben ein Deal mit den Radisendern) Mit Madonna, Mike Jecksen und den anderen Englishsprachigen Künstler, konnte man mehr Geld verdienen. Für die kleine Band oder Komponisten aus Deutschland, heißt es. Ihre Musik past nicht in unser Format. In den Zeiten wo es noch kein Internet gab war das so gut wie ein Todesurteil für Musikschaffende. Zum Glück gibt es jetzt das Internet und die Musikindustrie geht es schlecht. Deswegen hat sie auch Macht verloren. Und immer mehr Bänds aus Deutschland können sich durchsetzen. Wenn die Musikindustrie das Internet beherscht , wird es wie früher sein.Die Großen bekommen alles die kleinen werden im Keime erstickt , in den man ihnen das Forum enzieht wo man Geld verdienen kann.
Das ist die Musikindustrie!

Alex schrieb am 26.08.2011 13:56 Uhr
Gravatar: Alex

Musikindustrie

Das die Musik zu einer Industrie wurde ist meines Erachtens nach pervers. Von einer Industrie profitiert NUR (und das nur kann man ruhig doppelt unterstreichen) die obere Etage. Früher war eine Industrie vielleicht nötig, weil die Verbreitung der Musik mit erheblichem Aufwand verbunden war. Heutzutage haben wir das Internet. Man spürt an sprichwörtlich an jeder Ecke wie es den Labels und Verwertern davor graut. Um mal ganz weit auszuholen: Wir brauchen ganz dringend das BGE um euch und die Labels endlich mal abschaffen zu können, damit Künstler dem nachgehen können was sie am liebsten tun - ihrer Kunst nämlich. In Jahrzehnten wird man an diese Zeit zurückdenken und den Kopf schütteln....

SVM schrieb am 26.08.2011 16:22 Uhr
Gravatar: SVM

nichts neues..

in dem Video wird die Unterscheidung zwischen populärer und nicht populärer Musik und die damit verbundenen verschiedenen Ausschüttungen verschwiegen. Wär ja alles ganz nett wenn eine undergroundige Kellerband genauso wie ein Superstar den gleichen Anteil für ihre Werke und den damit verbundenen Einnahmen bekommen würden...

Exquisitor schrieb am 30.08.2011 11:04 Uhr
Gravatar: Exquisitor

Werbung und Fakten...

...sind leider meist weit voneinander entfernt. Das Video vermittelt den Eindruck, als seien Urheber gleich automatisch bei der GEMA angemeldet, was ja so nicht stimmt.
Es wird auch nicht darauf eingegegangen, wer der GEMA und der GVL meldet, dass ein Song aufgeführt oder gespielt wurde...bei der Vielzahl an Internetradios und privaten Streams ist davon auszugehen, dass Einiges nicht gemeldet wird (ob beabsichtigt oder nicht spielt im Ergebnis keine Rolle).

Im Übrigen finde ich es interessant, dass der wichtigste Faktor des Musikgeschäftes, nämlich die Kunden (besser: Fans), erst ganz am Ende der Aufzählung vorkommen...dabei sind es die Fans, die über Wohl und Wehe einer Karriere entscheiden. Das Label selbst ist nicht mehr als ein Katalysator, wird hier aber als unverzichtbarer Teil dargestellt. Dass Künstler sich meist selbst vermarkten müssen bzw. es können, wird ebenfalls vollkommen ausgeklammert.

Letztlich muss man das Video als das sehen, was es sein soll: Promotion im eigenen Sinne, die am Ende doch mehr Fragen unbeantwortet lässt, als sie zu beantworten in der Lage wäre...deshalb kann ich Ihre Auffassung einer "sehr guten Erklärung" nicht ganz teilen, Herr Walther...wäre schön, wenn Sie zum ersten Abschnitt meines Textes die entsprechenden Ergänzungen liefern könnten, damit zumindest dieser, die GEMA betreffende, Teil korrekt dargestellt wird. Dann kann man auch die Note "sehr gut" vergeben. :-)

Franco Walther schrieb am 30.08.2011 16:47 Uhr
Gravatar: Franco Walther

@Exquisitor

Hallo,

das für Sie wichtige Informationen fehlen ist natürlich schade, aber das Video hat nicht den Anspruch, jedes Detail der Musikindustrie aufzuzeigen. Es geht um einen Überblick der wichtigsten Fakten, gezeigt an einem repräsentativen Beispiel - und das in fünf Minuten. Nicht mehr und nicht weniger.

Mfg

Franco Walther

Exquisitor schrieb am 02.09.2011 18:01 Uhr
Gravatar: Exquisitor

Konkret

Über die Repräsentativität des Videos könnte man streiten, aber das ist ja nicht das Thema und darüber möchte ich auch nicht diskutieren. Es geht mir lediglich um Erläuterungen zu den beiden Punkten, die ich im letzten Text bemängelt habe.

Vielleicht sind meine Fragen aus dem textlichen Kontext nicht ganz deutlich geworden, deshalb stelle ich sie besser mal konkret:

1. Könnten Sie bitte erläutern, AB WANN ein Urheber/Autor von Musikstücken oder Lyrics bei der GEMA angemeldet ist? Das Video vermittelt nämlich den Eindruck, als sei man direkt ohne eigenes Zutun bei der GEMA angemeldet, was ja falsch ist.

2. Wer meldet der GEMA, dass ein Musikstück aufgeführt wird/wurde bzw. müsste es melden? Die GEMA kann ja nur dann Geld einnehmen, wenn sie von diesen Dingen Kenntnis erhält.
Im Video wird nur gesagt, dass es gemeldet wird...von wem oder durch was wird nicht erklärt.

Ich denke, dass beide Punkte wichtige Fakten sind...vor allem der zweite Punkt ist wichtig für alle, die irgendwann irgendwo öffentlich Musik vor- oder aufführen möchten.

Wenn die Erläuterungen dazu kurz ergänzt werden, dann kann es auch ein "sehr gut" werden. :-)

Franco Walther schrieb am 05.09.2011 13:14 Uhr
Gravatar: Franco Walther

@Exquisitor

Ach so. Jetzt ist es sogar mir klar. ;-)

1. Wenn Sie GEMA-Mitglied werden möchten, stellen Sie zunächst einen Aufnahmeantrag. Erfüllt Ihr Antrag alle Kriterien, erhalten Sie von der GEMA den Berechtigungsvertrag und sind mit der beidseitigen Unterzeichnung des Vertrags GEMA-Mitglied. Die Mitgliedschaft ist also eine freiwillige Entscheidung jedes Einzelnen.

2. Der Veranstalter muss eine geplante Musiknutzung im Vorfeld anmelden. Weitere Fragen und Antworten für Musiknutzer finden Sie hier:

https://www.gema.de/musiknutzer/10-fragen-10-antworten.html

Sollte ich doch noch was übersehen haben, stehe ich natürlich zur Verfügung.

MfG

Franco Walther

Zu Einfach schrieb am 24.03.2012 14:45 Uhr
Gravatar: Zu Einfach

Ohne GEMA

Wenn mann zum Anfang dieser Präsentation die GEMA einfach mal weglassen würde, wäre dass für den jeden Künstler wirtschaftlicher.
Warum muss hier Alex für sein Liveauftritt Geld an die GEMA bezahlen?

Generation Internet schrieb am 19.04.2012 23:48 Uhr
Gravatar: Generation Internet

Liebe Gema und GVL

Warum schafft es anscheinend jede andere Verwertungsgesellschaft der Welt sich mit Youtube zu einigen, nur ihr schafft dass mal wieder nicht? Die Plattenlabels wollen doch ihre Musik auf Youtube spielen können. Naja früher oder später, je nachdem wann die einzelnen Verträge auslaufen wird euer Steinzeit - Verein sowieso untergehen, und evtl. eine zweite Gesellschaft für produzierende attraktiver sein als euer Kasperltheater. Könnt ihr bitte bitte bitte in die tiefste und abgelegenste Höhle dieser Welt kriechen und nie wieder rauskommen?

Franco Walther schrieb am 27.04.2012 15:52 Uhr
Gravatar: Franco Walther

@Generation Internet

Hallo,

ein Hauptgrund, warum sich ausländische Verwertungsgesellschaften auf die schlechten Deals mit YT eingelassen haben: In diesen Verwertungsgesellschaften haben große Plattenlabels das Sagen. Die GEMA dagegen ist ein unabhängiger Verein der Musikurheber. Dieser Artikel erklärt die Hintergründe:
https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Presse/Top-Themen/virtuos_youtube.pdf

MfG

Franco Walther

Benjamin schrieb am 20.04.2012 14:51 Uhr
Gravatar: Benjamin

Was ist GEMA?

Hallo miteinander,
GEMA hin oder her, ich bin gespannt wie lange die sich noch halten kann. Immer mehr Musiker werden nur durch YouTube berühmt! Die besten Beispiele momentan sind "Walk off the Earth" oder "Vadrum"! In 20 Jahren spielt die GEMA keine Rolle mehr. Da freue ich mich schon drauf. Ich habe übrigens keine gebrannten CD`s oder Kopien von Liedern die GEMA geschützt sind. Was mir gefällt kaufe ich nämlich... und Youtube ist hier die beste Plattform, da wird manchen Künstlern wahrscheinlich auch noch ein Licht aufgehen!

Franco Walther schrieb am 27.04.2012 15:35 Uhr
Gravatar: Franco Walther

@Benjamin

Hallo Benjamin,

bitte bedenken Sie, dass die Meisten unserer Mitglieder nichts von der Promotion auf YT haben. Komponisten und Textdichter arbeiten meistens im Hintergrund. Hier der Unterschied genau erklärt:
http://blog.gema.de/blog/beitrag/gutzuwissen-teil-1-urheber-vs-interpreten/

MfG

Franco Walther

Fu Manchu schrieb am 09.05.2012 23:31 Uhr
Gravatar: Fu Manchu

Minnesänger

Recht hast du, die Gema wird durch die Macht des Internets zerblasen. Nicht jeder ist bereit,viel Geld für Tonträger auszugeben, auch wenn manche so edel sind und das tun. Sehen wir der Realität ins auge. Feststoffliche Tonträger gehören der Vergangenheit an. Musiker können damit kein Geld mehr verdienen, Plattenlabels werden zugrunde gehen. Ist das ein Grund, die Musik als solche totzusagen? Nein. Zu Gruppen, die man geil findet, geht man natürlich aufs Konzert. Und davon werden die guten Musiker auch gut leben können. Die Minnesänger im Mitelalter sind ja auch durchs Land gezogen und haben ihre Kunst zum Besten gegeben. Wir habens da besser, bei uns kennt jeder die Musik derjeweiligen Gruppen dann halt vorher schon. Gut ist, dass nur noch die dran verdienen werden, die die Musik wirklich machen. Den anderen wird ein lukratives Geschäft entzogen. Ich empfinde kein Mitleid.

Tobias Schneider schrieb am 21.04.2012 01:37 Uhr
Gravatar: Tobias Schneider

Und die US-Musikindustrie?

Mich würde mal interessieren, weshalb die viel größeren Rechte-Vermarkter in der US-Musikindustrie und in der UK-Musikindustrie und in fast ganz Europa sich alle mit Youtube einigen konnten, nur die deutsche GEMA nicht. Kann es sein, dass die GEMA einfach ihren Hals nicht voll genug bekommt?

Und: Das Hamburger Urteil ist der Sargnagel für deutsche Künstler. Denn selbst sowas wie Justin Bieber ist durch Youtube entstanden. Deutsche Künster finden jetzt auf den entscheidenen Portalen nicht mehr statt und die Radio-Zuhörerzahlen sinken und sinken. Werdet langsam mal wach ;)

Franco Walther schrieb am 27.04.2012 15:17 Uhr
Gravatar: Franco Walther

@Tobias Schneider

Hallo Herr Schneider,

ein Hauptgrund, warum sich ausländische Verwertungsgesellschaften auf die schlechten Deals mit YT eingelassen haben: In diesen Verwertungsgesellschaften haben große Plattenlabels das Sagen. Die GEMA dagegen ist ein unabhängiger Verein der Musikurheber. Dieser Artikel erklärt die Hintergründe:
https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Presse/Top-Themen/virtuos_youtube.pdf

Zum Urteil: Wir haben nicht vor, die Sperrung von mehr als die eingebrachten zwölf Werke zu fordern. Uns ging und geht es nicht ums Sperren. Was wir wollen ist eine Einigung mit YT. Deshalb hoffen wir, dass YT nun an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Deshalb kann YT auch endlich den Verweis auf die GEMA bei gesperrten Videos löschen. Das glauben sowieso nur noch die Uninformierten.

MfG

Franco Walther

The Car Sharer schrieb am 21.04.2012 23:14 Uhr
Gravatar: The Car Sharer

Lizenz

Muss ich als Veranstalter auch Gebühren zahlen wenn ich eine Band buche die alle ihre Titel nicht bei der GEMA lizenziert hat? Wie verhält es sich da?

Franco Walther schrieb am 27.04.2012 14:29 Uhr
Gravatar: Franco Walther

@The Car Sharer

Hallo,

gema-freie Musik muss natürlich nicht bei uns lizenziert werden.

MfG

Franco Walther

Thalimee schrieb am 14.05.2012 12:30 Uhr
Gravatar: Thalimee

@Franco Walther in der Antwort auf The Car Sharer

GEME-freie Musik muss nicht lizensiert werden?
Also da haben wir andere Auskünfte bekommen: machen wir eine fiesta (Latin-Tanzveranstaltung mit Salsa, Bachata und Merengue) mit rein cubanischer/dominikanischer Musik, die wir DORT gekauft haben, müssen wir trotzdem GEMA-Gebühren abführen.
Die dortigen Künstler sind sicherlich keine GEMA-Mitglieder, bekommen also keine Anteile zurück.
Die Begründung ist wahrscheinlich ähnlich wie bei der GEZ: wenn ich einmal die Gelegenheit, sprich ein Empfangsgerät, habe, KÖNNTE ich ja auch andere Titel spielen...

Franco Walther schrieb am 14.05.2012 13:37 Uhr
Gravatar: Franco Walther

@Thalimee

Hallo Thalimee,

das lässt sich schnell aufklären. Für GEMAfreie Musik muss tatsächlich keine Lizenz bei der GEMA erworben werden. Die von Ihnen gespielten Urheber sind vermutlich bei der dortigen Verwertungsgesellschaft gemeldet. Über einen sogenannten Gegenseitigkeitsvertrag ist sie mit der GEMA verbunden, so dass Tantiemen aus Deutschland an diese Verwertungsgesellschaft fließen.

MfG

Franco Walther

Thalimee schrieb am 14.05.2012 15:25 Uhr
Gravatar: Thalimee

GEMA und CUBA trotz Embargo

Danke, Herr Walther - ein Gegenseitigkeitsvertrag trotz des Embargos, was immer noch über Cuba verhängt ist und wo Deutschland sich kaum gegen die USA stellt, scheint mir allerdings wenig wahrscheinlich. Wissen Sie Genaueres?

Franco Walther schrieb am 14.05.2012 16:18 Uhr
Gravatar: Franco Walther

@Thalimee

Hallo Thalimee,

ich kann mir einen Gegenseitigkeitsvertrag sehr gut vorstellen. Allerdings müssen die Urheber nicht unbedingt in der Verwertungsgesellschaft Ihres Landes Mitglied sein. Sie können genauso gut bei einer ausländischen Verwertungsgesellschaft gemeldet sein.

Wenn Sie mir die Urheber nennen könnten, würde ich mich um noch mehr Infos bemühen.

MfG

Franco Walther

Thalimee schrieb am 15.05.2012 07:52 Uhr
Gravatar: Thalimee

GEMA und CUBA trotz Embargo

Danke, Herr Walther - ein Gegenseitigkeitsvertrag trotz des Embargos, was immer noch über Cuba verhängt ist und wo Deutschland sich kaum gegen die USA stellt, scheint mir allerdings wenig wahrscheinlich. Wissen Sie Genaueres?

Franco Walther schrieb am 16.05.2012 12:18 Uhr
Gravatar: Franco Walther

@Thalimee

Hallo Thalimee,

ich habe mich erkundigt. Die Verwertungsgesellschaft heißt ACDAM und hat mit der GEMA einen Gegenseitigkeitsvertrag. Es hat dementsprechend alles seine Richtigkeit.

MfG

Franco Walther

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